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Drainage & Entwässerung
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Wasserführung rund um das Gebäude mitdenken.

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DIE PASSENDE MASSNAHME

Auf Ihr Gebäude
abgestimmt.

GrundstücksentwässerungErd- und TiefbauAbgestimmte Wasserführung

Eine durchdachte Entwässerung kann die Belastung erdberührter Bauteile reduzieren. Sie wird immer zusammen mit Grundstück, Boden und Abdichtung betrachtet.

Wann ist das sinnvoll?

Eine Drainage ist nicht an jedem Standort möglich oder sinnvoll. Bodenverhältnisse, Gefälle und eine geeignete Ableitung müssen vor der Ausführung geklärt werden.

Worauf kommt es an?

Wir betrachten die Wasserwege auf dem Grundstück und die Situation am Gebäude. Eine Drainage ergänzt ein geeignetes Abdichtungskonzept; sie ersetzt die erforderliche Bauwerksabdichtung nicht.

Ihr nächster Schritt

Für eine erste Einschätzung nennen Sie uns den Standort, den betroffenen Bereich und die sichtbaren Schäden. Die Auswahl des Verfahrens erfolgt auf Grundlage der konkreten Situation.

FACHWISSEN FÜR EIGENTÜMER & VERWALTUNGEN

Drainage & Entwässerung im Detail.

Eine Dränung kann Wasser gezielt aufnehmen und ableiten. Ob sie ein Gebäude wirksam entlastet, hängt von Boden, Wasserverhältnissen, Bemessung und einem dauerhaft funktionierenden Ablauf ab.

TECHNIK VERSTÄNDLICH ERKLÄRT

Dränung im Prinzip: Wasser aufnehmen, sammeln und kontrolliert ableiten

Dränung im Prinzip: Wasser aufnehmen, sammeln und kontrolliert ableiten. Flächige Dränschicht führt anfallendes Wasser zum Sammelbereich. Filteraufbau hält Bodenbestandteile vom Dränsystem fern. Leitung mit kontrollierbarer Ableitung; Lage und Höhen werden objektbezogen geplant.
Prinzipskizze ohne Maßstab. Schichten vereinfacht dargestellt; keine Ausführungszeichnung und keine Vorgabe für Schichtdicken oder Einbauhöhen.
  1. Flächige Dränschicht führt anfallendes Wasser zum Sammelbereich.
  2. Filteraufbau hält Bodenbestandteile vom Dränsystem fern.
  3. Leitung mit kontrollierbarer Ableitung; Lage und Höhen werden objektbezogen geplant.
Zeichnung als SVG herunterladen

Materialien, Abmessungen und Anschlüsse werden für das jeweilige Gebäude geplant.

01 / DRAINAGE & ENTWÄSSERUNG

Dränung und Oberflächenentwässerung unterscheiden

Wasser unter Gelände

Eine Dränung erfasst Wasser im Bereich erdberührter Bauteile. Ihre Funktionsfähigkeit hängt davon ab, ob Wasser aufgenommen und ohne schädlichen Rückstau weitergeleitet werden kann. Die vorhandenen und zu erwartenden Wasserverhältnisse sind deshalb Ausgangspunkt der Planung.

Wasser auf dem Grundstück

Niederschlag auf Wegen, Terrassen und Dachflächen benötigt eine abgestimmte Oberflächenentwässerung. Ein zum Haus gerichtetes Gefälle oder ein defektes Fallrohr kann die Belastung am Gebäude erhöhen. Nicht jedes Problem an der Kellerwand erfordert deshalb zunächst eine neue Dränleitung.

Keine Ersatzabdichtung

Auch ein funktionierendes Dränsystem macht eine geeignete Bauwerksabdichtung nicht überflüssig. Beide übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Eine mögliche Entlastung durch Dränung muss bereits bei der Planung nachvollziehbar berücksichtigt werden.

02 / DRAINAGE & ENTWÄSSERUNG

Was vor dem Einbau feststehen muss

Baugrund und Wasser

Wasserdurchlässigkeit des Bodens, Schichtenaufbau und Wasserstände beeinflussen den möglichen Nutzen. Eine Dränung darf nicht pauschal als Lösung zur Grundwasserabsenkung verstanden werden. Ob eine Ableitung zulässig und technisch dauerhaft möglich ist, muss für das Grundstück geklärt werden.

Gesicherter Ablauf

Das gesammelte Wasser braucht einen geeigneten Ableitungsweg. Ein Anschluss an eine vorhandene Leitung ist nicht automatisch zulässig oder rückstausicher. Auch die Frage, was bei erhöhten Wasserständen oder Ausfall technischer Einrichtungen geschieht, gehört in die Planung.

Höhen und Gebäudesicherheit

Leitungsverlauf, Gefälle und Höhenlage werden zusammen mit Fundament und Abdichtung geplant. Erdarbeiten dürfen die Gründung nicht beeinträchtigen. Eine allgemeine Zeichnung mit festen Einbautiefen wäre ohne Kenntnis des Gebäudes daher irreführend.

03 / DRAINAGE & ENTWÄSSERUNG

Die Bausteine eines Dränsystems

Dränschicht und Filter

Wasser muss aus dem angrenzenden Bereich zum Sammelsystem gelangen können. Gleichzeitig soll der Filteraufbau verhindern, dass Bodenbestandteile eingetragen werden und die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Materialwahl und Kombination richten sich nach den vorhandenen Böden.

Leitung und Kontrollmöglichkeiten

Die Sammelleitung ist Teil des Gesamtsystems. Kontroll- und Reinigungsmöglichkeiten müssen erreichbar bleiben. Ihr Nutzen hängt auch davon ab, dass der Leitungsverlauf später nachvollziehbar dokumentiert ist.

Abdichtung geschützt halten

Drän- und Schutzschichten dürfen die Abdichtung nicht beschädigen. Welches Bauteil welche Funktion übernimmt, muss im Aufbau eindeutig sein. Eine einzelne Bahn erfüllt nicht automatisch gleichzeitig alle Anforderungen an Abdichtung, Schutz und Dränung.

04 / DRAINAGE & ENTWÄSSERUNG

Wartung von Anfang an mitplanen

Zugänglichkeit erhalten

Überbaute oder nicht mehr auffindbare Kontrollstellen erschweren die spätere Überprüfung. Für den Betrieb sind Lageplan und Hinweise zur Kontrolle hilfreich. Bei sichtbaren Ablagerungen oder verändertem Abfluss ist die Ursache zu prüfen.

Veränderte Randbedingungen berücksichtigen

Neue Pflasterflächen, Umbauten oder eine geänderte Wasserführung können die ursprüngliche Situation beeinflussen. Bei wiederkehrender Kellerfeuchte sollte deshalb nicht nur die Dränleitung, sondern das gesamte Entwässerungs- und Abdichtungskonzept betrachtet werden.

REGELWERKE RICHTIG EINORDNEN

DIN-Normen & WTA-Merkblätter

Für dieses Thema sind die folgenden Regelwerke je nach Konstruktion und Verfahren relevant. Ein Verweis ist keine pauschale Bestätigung der Normkonformität einer konkreten Ausführung.

Geprüfter Veröffentlichungsstand: 3. Oktober 2026. Anwendungsbereiche und Grenzen im Normenratgeber.

Weitere Fragen zu Drainage & Entwässerung

Kann das Dränwasser einfach in den Kanal geleitet werden?+

Das ist nicht pauschal zu beantworten. Ableitungsweg und örtliche Zulässigkeit müssen vorab geklärt werden; eine vorhandene Anschlussmöglichkeit allein genügt nicht.

Warum gibt es hier keine festen Rohrdurchmesser oder Gefällewerte?+

Diese Größen gehören zur Bemessung des konkreten Systems. Boden, Zufluss, Leitungsverlauf und Ableitung müssen zusammen betrachtet werden.

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